Unterwegs zu einer
freien Gesellschaft
Kommunalismus
will die Politik zu den Menschen zurück bringen. Alle Mitglieder einer Gesellschaft sind fähig, über ihr Zusammenleben zu diskutieren und zu entscheiden. Kommunalismus ist die Vision einer Gesellschaft aus direkt-demokratischen, föderalistisch vernetzten Kommunen.
Social Ecology
geht davon aus, dass alle ökologischen Probleme auf soziale Probleme zurückzuführen sind.
Soziale Ökologie, als Theorie entworfen von Murray Bookchin, bietet eine Alternative zur kapitalistischen Gesellschaft und analysiert die tief verwurzelten Hierarchien, die ihr zugrunde liegen.
Das Netzwerk Kommunalismus
will Ideen wie Kommunalismus, Soziale Ökologie, Libertärer Munizipalismus oder Demokratischer Konföderalismus bekannter machen und in gesellschaftliche Diskurse einbringen.
Wenn du uns kennenlernen willst, schreib uns eine Mail auf info[at]kommunalismus.org oder lies hier noch etwas mehr über uns und was Kommunalismus für uns bedeutet!
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Lesekreis: »Die Ökologie der Freiheit«
Am 27. November 2025 beginnt der Online-Lesekreis zum Buch »Die Ökologie der Freiheit« von Murray Bookchin. (Einstieg ist auch später noch möglich!) Lesekreis »Die Ökologie der Freiheit« von Murray Bookchinab 27. November 2025jeden 2. Donnerstag um 19.30 Uhr online Wir lesen ca. 50 Seiten im 2-Wochen-Rhythmus, teilen unsere Lese-Erfahrungen, klären gemeinsam Verständnisfragen und versuchen uns…
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Alex Demirović: Marx als Demokrat (Buchbesprechung)
„Die Kommune – das ist die Rücknahme der Staatsgewalt durch die Gesellschaft als ihre eigne lebendige Macht, anstelle der Gewalt, die sich die Gesellschaft unterordnet und sie unterdrückt.“ (Karl Marx) Das Buch „Marx als Demokrat“ von Alex Demirović lässt sich nicht nur als Kritik am bürgerlichen Staat lesen, sondern – mit Marx und über ihn…
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Alle Macht den Versammlungen: »direkte Demokratie muss am 10. September die erste Forderung sein«
Für den 10. September 2025 sind in Frankreich massive, flächendeckende Blockade-Aktionen gegen Austerität angesagt. Was ist davon zu halten? Nur ein Ventil für kurzlebigen Volkszorn und Wutbürger*innentum? Vielleicht steckt mehr dahinter: eine Gesellschaft, die sich selbst zu organisieren beginnt. Einige träumen bereits von einer »Zweiten Commune«. Die Bewegung begann im Juli mit Aufrufen in den…
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Widerständige Ökologien: Traditionen, an die wir anknüpfen können
Waren die Anarchist*innen im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Vorläufer*innen heutiger emanzipatorischer Umweltbewegungen? Das Buch Anarchistische Ökologien von Milo Probst wirft Licht auf diese faszinierende und wenig bekannte Epoche in der Ideengeschichte der Ökologie. Fest steht: Wir müssen nicht ganz von vorne beginnen, sondern finden wertvolle Theorie- und Praxiselemente bei den historischen Anarchist*innen. Dass…
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Ein Grundlagenwerk der Ökologie – das stetig weiterentwickelt werden soll
Die Ökologie der Freiheit (1982) von Murray Bookchin liegt erstmals in vollständiger deutscher Übersetzung vor. Im Nachgang zu einer Onlineveranstaltung Ende Juni 2025 haben wir Dr. Maurice Schuhmann, dem Übersetzer der bisher fehlenden Teile, einige Interviewfragen gestellt. Die Ökologie der Freiheit von Murray Bookchin stellt die Annahme, dass der Mensch „die Natur beherrschen muss“, um…
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Prosfygika startet Kampagne für die besetzte Community und ihr Andenken
Trotz Gentrifizierung und den Angriffen des Staates ist die Besetzung Prosfygika in Athen stärker als je zuvor. Zurzeit intensiviert sie ihre nach aussen gerichteten Aktivitäten: Das Ziel der Kampagne #SAVE PROSFYGIKA ist es, die soziale Reichweite über den eigenen Stadtteil hinaus auszudehnen und sie mit der breiteren Gesellschaft in Griechenland und international zu verbinden. Prosfygika…
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Wir müssen mit dem Land beginnen
Die Art, wie sich moderne Gesellschaften ernähren, ist nicht nur ungesund, unökologisch und unbefriedigend – sie ist grundsätzlich mit Ausbeutung und Herrschaft verbunden. Stephen E. Hunt zeigt auf, wie das Verhältnis zum Land unser Zusammenleben prägt, und wie beides anders sein könnte. Sein Buch „We Must Begin with the Land“ untersucht zahlreiche internationale Beispiele für…
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Bookchin und der Bauernkrieg
Der Deutsche Bauernkrieg spielt eine wichtige Rolle in der revolutionären Geschichtskonzeption von Murray Bookchin. Die Aufstände markierten einen Wendepunkt: Soll die Gesellschaft auf der direktdemokratischen Kommune aufbauen, in der Gleichwertige ihre Bedürfnisse erfüllen, oder soll die Macht im kapitalistischen Staat zentralisiert werden? Die Bäuerlichen von 1525 wollten die kommunale Lebensweise bewahren – nicht rückwärtsgewandt, sondern…
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Serbien: Räte als Systemalternative?
Die basisdemokratischen Student*innen-Plena und Massenproteste in Serbien stossen bei uns zwar auf grosse Sympathie, aber der deutschsprachigen Linken ist es bisher noch nicht gelungen, sie richtig einzuordnen und ihre Bedeutung zu würdigen. Diese Lücke möchten wir mit unserem Beitrag füllen. Die Plena und die Versammlungen der Zivilbevölkerung tragen den Kern einer kommunalistischen, konföderalistischen Gesellschaft in…
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Frühling des Libertären Munizipalismus
Ein Bündnis linker Organisationen ruft in Frankreich dazu auf, für die Kommunalwahlen 2026 libertäre munizipalistische Listen zu bilden. Ihr Programm: direktdemokratische Volksversammlungen, Konföderation der Kommunen, soziale Ökologie, Wiederaneignung der Allmende … Das folgende Communiqué ist am 16. Spril 2025 von L’Offensive, PEPS, Sainté Populaire, Nosotros Marseille, Haubourdin alternative citoyenne und NP2C veröffentlicht worden. Übersetzung aus…
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Kommunalismus als gemeinsamer Rahmen: L’Offensive bündelt Gegenkräfte in Frankreich
In Frankreich sind in den letzten Jahren mehrere Bewegungen entstanden, die von der sozialen Ökologie beeinflusst sind oder das Wort «Kommunalismus» in ihrer politischen Agenda verwenden. Eine von ihnen, eine relativ junge und sehr aktive Organisation, nennt sich L’Offensive («Die Offensive»). Ihre Praxis umfasst Aktionen und Bündnisbildung, aber sie haben auch damit begonnen, Volksversammlungen zu…
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500 Jahre Menschenrechtserklärung von unten
„Revolution des Gemeinen Mannes“ erstreitet in blutig niedergeschlagenen Aufstand mehr „Freyheyt“. Vor 500 Jahren – beim Wechsel vom Mittelalter in die Neuzeit – rumorte es schon lange; sowohl in den dörflichen als auch in den städtischen Gemeinschaften. Im Juni 1524 schließlich erhoben sich zuerst im Süden des Schwarzwaldes die Bauern gegen Adel und Klerus. Auslöser,…
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Eine historische Verantwortung liegt auf unseren Schultern
„Die Zeit ist gekommen, unsere Kämpfe zu organisieren!“ In dieser Absicht haben sich vom 14.–16. Februar 2025 in Wien rund 800 Delegierte von 160 demokratischen, revolutionären Organisationen aus über 35 Territorien zur ersten Konferenz der „Peoples’ Platform Europe“ getroffen. Wie geht es nach der Konferenz weiter? Wie kann sich eine grosse, solidarische Bewegung „von unten“…
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„Wir haben es satt“-Demo
9000 Personen und 60 Organisationen demonstrierten am 18. Januar in Berlin für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft. Ein Demobesucher mit Bezug zur Landwirtschaft und zur 500-Jahre-Kampagne hat für uns einen persönlichen Erlebnisbericht verfasst. Starte um 11.00 Uhr zur Demo, Fußweg gestern schon erkundet, ca. 30 Minuten durch den Tiergarten zum Platz der Republik. Und schon der erste…
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500 Jahre Bauernkrieg: Kampagne „500 Jahre Widerstand“
Im Jahr 1525 erhoben sich in Süd-/Mitteldeutschland und angrenzenden Gebieten die „einfachen Leute“ gegen Adel und Klerus. Heutige widerständige Bewegungen können sich positiv auf dieses Grossereignis beziehen, das alternative Modelle zu Herrschaft und Ausbeutung am Horizont aufscheinen liess – auch wenn die Aufstände schliesslich blutig niedergeschlagen wurden. Die Kampagne „500 Jahre Widerstand“ macht im laufenden…