Schlagwort: Bookchin

  • Lesekreis: »Die Ökologie der Freiheit«

    Lesekreis: »Die Ökologie der Freiheit«

    Am 27. November 2025 beginnt der Online-Lesekreis zum Buch »Die Ökologie der Freiheit« von Murray Bookchin. (Einstieg ist auch später noch möglich!) Lesekreis »Die Ökologie der Freiheit« von Murray Bookchinab 27. November 2025jeden 2. Donnerstag um 19.30 Uhr online Wir lesen ca. 50 Seiten im 2-Wochen-Rhythmus, teilen unsere Lese-Erfahrungen, klären gemeinsam Verständnisfragen und versuchen uns…

  • Ein Grundlagenwerk der Ökologie – das stetig weiterentwickelt werden soll

    Ein Grundlagenwerk der Ökologie – das stetig weiterentwickelt werden soll

    Die Ökologie der Freiheit (1982) von Murray Bookchin liegt erstmals in vollständiger deutscher Übersetzung vor. Im Nachgang zu einer Onlineveranstaltung Ende Juni 2025 haben wir Dr. Maurice Schuhmann, dem Übersetzer der bisher fehlenden Teile, einige Interviewfragen gestellt. Die Ökologie der Freiheit von Murray Bookchin stellt die Annahme, dass der Mensch „die Natur beherrschen muss“, um…

  • Wir müssen mit dem Land beginnen

    Wir müssen mit dem Land beginnen

    Die Art, wie sich moderne Gesellschaften ernähren, ist nicht nur ungesund, unökologisch und unbefriedigend – sie ist grundsätzlich mit Ausbeutung und Herrschaft verbunden. Stephen E. Hunt zeigt auf, wie das Verhältnis zum Land unser Zusammenleben prägt, und wie beides anders sein könnte. Sein Buch „We Must Begin with the Land“ untersucht zahlreiche internationale Beispiele für…

  • Die reiche Geschichte des Kommunalismus anzapfen

    Die reiche Geschichte des Kommunalismus anzapfen

    Mit „die Kommune“ kann die Pariser Kommune von 1871 gemeint sein, aber auch ein ländliches Selbstverwaltungsprojekt oder eine politische Gemeinde. Die Konferenz „Pasts, Presents and Futures of Communalism“ in Nijmegen versuchte, die losen Fäden zusammenzuknüpfen und Kommunalismus als politische Strömung greifbar zu machen. Bookchin und Rojava waren oft genannte Stichworte. Aber es wurde auch deutlich,…

  • 50 Jahre Institute for Social Ecology

    50 Jahre Institute for Social Ecology

    Vom 23.–25. August feiert das Institute for Social Ecology (ISE) sein 50-Jahre-Jubiläum. 1974 von Dan Chodorkoff und Murray Bookchin in Plainfield, Vermont gegründet, setzt es sich seit einem halben Jahrhundert dafür ein, die ökologischen und sozialen Krisen zusammen zu denken. Im Verlauf der Zeit hat es zahlreiche sozialen Bewegungen beeinflusst (in den USA, aber auch…

  • Grosse Pläne für eine Kleinstadt

    Grosse Pläne für eine Kleinstadt

    In den Versammlungen von Hull (UK) sollen die «normalen Leute» die Entscheidungen treffen. In der nordenglischen Stadt Hull ist eine basisdemokratische Bewegung entstanden, die Versammlungen durchführt, um «normalen Leuten» Mitsprache und politische Macht zu ermöglichen. Eine stadtweite Versammlung soll dereinst den Stadtrat als Ort des politischen Engagements ersetzen. In unserem Interview erklären die Aktivist*innen, wie…

  • Der gefährliche Trugschluss von “Demokratie” und die Notwendigkeit, echte Demokratie wieder zu beleben

    Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Das gilt für die Politik wie für jeden anderen Aspekt des gesellschaftlichen Lebens, wenn nicht sogar noch mehr. Und es gibt da einen spezifischen Begriff, der links und rechts von den herrschenden Eliten wie auch von Graswurzelbewegungen benutzt wird. Ich rede natürlich von der “Demokratie”. Von Yavor Tarinski “Die Demokratien”…

  • Kommunalist*innen vernetzen sich, um kollektive Kraft aufzubauen

    Kommunalist*innen vernetzen sich, um kollektive Kraft aufzubauen

    150 Jahre nach Gründung der Antiautoritären Internationale trafen sich über 4000 anarchistisch/linkslibertär eingestellte Menschen im Schweizer Jurastädtchen St. Imier. Unter den verschiedenen Strömungen war auch der Kommunalismus vertreten. Es wurde deutlich, dass dessen Grundidee – basisdemokratische Lokalversammlungen, die sich konföderieren – in vielen Ländern ihre Anhänger*innen hat, auch strömungsübergreifend. Der internationale Kongress bot ihnen eine…

  • Wenn der Stoffdurchsatz ins Unermessliche steigt: ein Buch über Metabolismus und Kapital

    Éric Pineault liefert in “A Social Ecology of Capital” (2023) einleuchtende Argumente für Degrowth und gegen Ökomodernismus. Er beschreibt, wie materielle Flüsse durch den Kapitalismus strukturiert werden und zwangsläufig zu einem gigantischen Durchsatz führen, der die Stabilität des Planeten infrage stellt. Sagte Bookchin, dass alle ökologischen Probleme soziale Probleme sind, so beschreibt Pineault, wie dieser…

  • Aus der Komfortzone kommen und ohne Kapitalismus leben

    Aus der Komfortzone kommen und ohne Kapitalismus leben

    Das Netzwerk RESC verbindet gleichgesinnte Kollektive, Landwirtschaftskooperativen, Volksversammlungen, Bildungsgruppen und weitere Gruppen in Frankreich. Das Ziel: Alternativen aufbauen, um eine postkapitalistische Gesellschaft bereits im Jetzt zu leben. Es gibt bereits viele Beispiele für kommunalistische Kultur und Praxis – sie miteinander zu vernetzen, ist die Absicht des Réseau Écologie Sociale et Communalisme (Netzwerk Soziale Ökologie und…

  • Die Wichtigkeit des dialektischen Denkens für die Linke des 21. Jahrhunderts – Hegels Einfluss auf Bookchin

    Die Wichtigkeit des dialektischen Denkens für die Linke des 21. Jahrhunderts – Hegels Einfluss auf Bookchin

    Herrschaft, Staat und Zentralmacht sind keine historische Notwendigkeit, sondern können überwunden werden. Der kanadische Philosophieprofessor Éric Martin beschreibt, wie Murray Bookchin der Dialektik von Hegel folgt und sie zugleich auf eine höhere Stufe hebt – als kohärente Theorie für eine rationale und ökologische Gesellschaft. Im kürzlich erschienenen Buch “L’héritage de Hegel / Hegel’s legacy” (hrsg.…

  • Die Zukunft ist Degrowth

    Das Buch “The Future Is Degrowth. A Guide to a World beyond Capitalism” gibt eine umfassende Übersicht über Wachstumskritik, Degrowth-Bewegung und Strategien zur Realisierung von institutionell bis zur Gegen-Hegemonie von unten. Degrowth wird zurzeit wieder vermehrt diskutiert, nicht nur wegen der gegenseitigen Annäherung von Degrowth-Bewegung und Ökosozialismus, sondern auch wegen der aktuellen Neuerscheinung “The Future…

  • Bookchin’s Dialektik: Philosophische Grundlagen für die Ökologiebewegung

    Bookchin’s Dialektik: Philosophische Grundlagen für die Ökologiebewegung

    In “The Philosophy of Social Ecology” widerlegt Murray Bookchin die mechanistische Weltanschauung, der zufolge der Mensch dazu berufen ist, die Natur zu beherrschen und auszubeuten. Bookchin sieht die Natur als eine unaufhörliche dialektische Bewegung hin zu immer grösserer Vernunft, Diversität, Komplexität und Freiheit. Daraus ergibt sich eine ökologische Ethik, die aus der Natur selbst abgeleitet…

  • Solange es Menschen gibt, existiert das Potenzial für eine freie Gesellschaft

    Solange es Menschen gibt, existiert das Potenzial für eine freie Gesellschaft

    In einer Zeit, in der sich die Krisen zuspitzen, sind die Ideen von Murray Bookchin aktueller denn je. Er versuchte, die Beziehung von Gesellschaft und Natur neu zu denken – vieles, was heute Konsens ist, formulierte er als Erster. Ein kürzlich erschienener Podcast zieht die Linie von Bookchin über Occupy bis heute: Unsere Bewegungen brauchen…

  • Kommunalismus kurz erklärt

    Aus „The Communalist Project“ von Murray Bookchin (Übersetzung: NfK) […] Kommunalismus will die Stadt (oder Kommune) zurückerobern und ihre Entwicklung vorantreiben, in einer Form, die mit ihren grössten Potenzialitäten und historischen Traditionen übereinstimmt. Das heisst nicht, dass der Kommunalismus die Gemeinde, wie sie heute ist, akzeptiert. Ganz im Gegenteil, die moderne Gemeinde ist mit vielen…