{"id":1025,"date":"2024-12-01T13:12:45","date_gmt":"2024-12-01T13:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=1025"},"modified":"2024-12-01T13:14:00","modified_gmt":"2024-12-01T13:14:00","slug":"sozial-oekologische-transformation-wir-muessen-ueber-eigentumsformen-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=1025","title":{"rendered":"Sozial-\u00f6kologische Transformation: Wir m\u00fcssen \u00fcber Eigentumsformen reden"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Vergesellschaftung ist das fehlende Puzzlest\u00fcck in vielen Diskussionen \u00fcber die sozial-\u00f6kologische Transformation \u2013 dabei m\u00fcsste die Eigentumsfrage dringend in den Mittelpunkt der K\u00e4mpfe gestellt werden. Der im Oekom-Verlag erschienene Sammelband \u201e<a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vergesellschaftung und die sozial\u00f6kologische Frage<\/a>\u201c gibt ein Update \u00fcber den aktuellen Stand der Vergesellschaftungs-Debatte und skizziert anhand von Praxisbeispielen und theoretischen Beitr\u00e4gen, wie Gemeineigentums-Modelle in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft oder Wohnen (z. B. Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen) in eine \u00f6kologische, sozial gerechte und selbstverwaltete Zukunft weisen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201eVergesellschaftung\u201c sei nicht etwa das \u201eEntwenden von allt\u00e4glichem Besitz\u201c gemeint, stellt Herausgeber <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/pfaffblog\/posts\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/pfaffblog\/posts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tino Pfaff<\/a> gleich zu Beginn klar und kommt somit etwaigen \u00c4ngsten zuvor. Im Gegenteil, Vergesellschaftung ziele darauf ab, \u201edie Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten jeder einzelnen Person zu vervielf\u00e4ltigen und damit die direkte Einflussnahme sowie Entscheidungs- und Handlungsm\u00f6glichkeit auf das eigene Leben betreffende Lebensgrundlagen zu erweitern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In \u00fcber 30 Beitr\u00e4gen bietet das Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vergesellschaftung und die sozial\u00f6kologische Frage<\/a>\u201c einen so umfassenden wie leicht zug\u00e4nglichen Einstieg in die aktuelle Vergesellschaftungs-Debatte. Beim Lesen wird klar: Privateigentum \u2013 also die Praxis, dass Menschen von der Nutzung eines St\u00fcck Lands, eines Produktionsmittels etc. ausgeschlossen werden \u2013 l\u00e4sst sich nicht mit sozial-\u00f6kologischer Transformation vereinbaren. Wie Sabine Nuss im Vorwort des Buches schreibt: Die Interessen von Nationalstaaten und globalen Unternehmen, gepr\u00e4gt von kolonial-kapitalistischer Wachstumsideologie und vom Individualismus der Konkurrenzgesellschaft, stehen einer Weltrettung entgegen. Es brauche eine emanzipatorische Alternative; nicht nur ein \u201eDagegen\u201c, sondern eine \u201eKehrtwende im Denken, Handeln und Wirken\u201c. Und: \u201eIm Mittelpunkt muss dabei das Eigentum stehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nur eine Selbsterm\u00e4chtigung der Gesellschaft wird imstande sein, die Zerst\u00f6rung unserer Lebensgrundlagen aufzuhalten, verdeutlicht Tino Pfaff. Gleichzeitig sei die selbsterm\u00e4chtigte Gesellschaft eine Bastion gegen den Faschismus<a href=\"#sdendnote1sym\" id=\"sdendnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a>, den Tino Pfaff als \u201eKrisenzustand des Kapitalismus\u201c und als Mittel, kapitalistische Zw\u00e4nge zu erhalten, betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohnen und Energiesektor vergesellschaften<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer nach diesen einleitenden, programmatischen Worten gleich zu den Praxisbeispielen springen will, kann das problemlos tun. Die einzelnen Beitr\u00e4ge sind in sich abgeschlossen und erz\u00e4hlen beispielsweise von den Erfahrungen einer \u201eVerkehrswende von unten\u201c mit Volkswagen-Besch\u00e4ftigten. Mehrfach wird das Modell der \u201eAnstalt \u00f6ffentlichen Rechts\u201c (A\u00f6R) herbeigezogen, um zu illustrieren, wie Eigentum von der Gesellschaft verwaltet werden kann \u2013 und dies sogar unter jetzigen legalen Bedingungen. Diese Stossrichtung ist besonders attraktiv, weil sie einerseits sehr konkret ist und andererseits potenziell gewinnbar. Der Energiesektor \u2013 besonders relevant aus Klimasicht \u2013 und das Wohnen geh\u00f6ren zu den Schwerpunkten des Buches; unter anderem werden Bewegungen wie \u201e<a href=\"https:\/\/dwenteignen.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/dwenteignen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen<\/a>\u201c oder \u201e<a href=\"https:\/\/rwe-enteignen.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/rwe-enteignen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">RWE\u2006&amp;\u2006Co enteignen<\/a>\u201c vorgestellt, aber auch weitere Beispiele, die zeigen, wie Grundversorgung rekommunalisiert, dezentralisiert und demokratisiert werden kann. Auch historische Beispiele werden am Rande genannt, wie dasjenige der Arbeiter*innen des britischen R\u00fcstungsunternehmens Lucas Aerospace, die in den 1970er-Jahren lokal betriebene W\u00e4rmepumpen produzierten wollten. Oder, weniger lang zur\u00fcckliegend, die Rekommunalisierung der Berliner Wasserwerke oder der R\u00fcckkauf der Hamburger Energienetze 2013.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaft und Commons<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Werden diese Gedanken weiter gedacht, ger\u00e4t bald die Wirtschaft als Ganzes ins Blickfeld. Ein eindr\u00fcckliches Beispiel sind die Tausenden von Unternehmen, die in der argentinischen Wirtschaftskrise 2001 \u201evon unten\u201c vergesellschaftet wurden (<em>e<\/em><em>mpresas <\/em><em>r<\/em><em>ecuperadas<\/em>). Neben den erw\u00e4hnten Erfahrungen bei VW wird h\u00e4ufig auch auf das Beispiel von GKN in Florenz Bezug genommen. Das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi; englisch <em>Community Supported Agriculture<\/em>, CSA) ist ein weiteres, bereits recht verbreitetes Beispiel f\u00fcr Vergesellschaftung. Es l\u00e4sst sich \u00fcbrigens auf beliebige Anwendungen ausweiten, wie Julia Rothamel und Janna Jung-Irrgang zeigen, von B\u00e4ckereien bis zu Fahrradwerkst\u00e4tten. Im Englischen wird dies als <em>Community Supported Economy<\/em> (CSX, das \u201eA\u201c von CSA wird duch ein X ersetzt) bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Autorinnen schreiben: \u201eOhne Markt l\u00f6st sich innerhalb der Gemeinschaft die Rolle von Privateigentum auf, w\u00e4hrend der Gemeinschaft als Ganzer etwas geh\u00f6rt.\u201c In dieser Praxis wird die \u201eBeziehungshaftigkeit des Habens\u201c (Silke Helferich\/David Bollier 2019) deutlich: Wenn statt Besitz die menschlichen Beziehungen in den Vordergrund r\u00fccken, dann sind wir bei der Thematik der Commons bzw. beim Prozess des Commonings angelangt\u200a. Commons k\u00f6nnen als G\u00fcter, die gemeinschaftlich produziert und\u200a\/\u200aoder geh\u00fctet werden, definiert werden, wie bereits im ersten Kapitel des Buches, \u201eHistorie und Kontext von Vergesellschaftung\u201c, zu lesen war. \u201eVielerorts wurde in Dorfversammlungen \u00fcber die Nutzung von Wald, Wasser und Weideland sowie \u00fcber die Bewirtschaftung von Ackerland entschieden\u201c, schreibt dort Friederieke Habermann in ihrem Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vergesellschaftung = mehr Demokratie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von den Dorfversammlungen gelangt Friederieke Habermann zum Thema Demokratie. Mehr Demokratie heisse nicht einfach, \u00f6fter w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen, \u201esondern das eigene Leben(sumfeld) selbst mitgestalten zu k\u00f6nnen.\u201c Was \u00fcbrigens auch die Subsistenzproduktion und Care-\u00d6konomie umfasst, wie Christopher Wimmer mit Bezug auf Gabriele Winkler, Maria Mies und Tithi Bhattacharya bemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird ein Wirtschaftszweig vergesellschaftet, muss es ferner Partizipationsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr verschiedene Personengruppen geben, etwa im Energiesektor nebst den Arbeiter*innen und den Stromkund*innen auch die weiter gefasste Community. Niklas Stoll betont folgerichtig, dass Vergesellschaftung nicht bloss als Wirtschaftsreformstrategie, sondern auch als Demokratiereformstrategie verstanden werden soll. Er verweist auch auf \u201edeliberative Mini-\u00d6ffentlichkeiten\u201c (Klimab\u00fcrger*innenr\u00e4te) und partizipatorische Budgets. In Anbetracht dessen, dass solche \u201edemokratischen Innovationen\u201c immer \u00f6fter zur Anwendung kommen, spricht er sich daf\u00fcr aus, dass sich sozial\u00f6kologische Vergesellschaftungsinitiativen \u201edurch kluge B\u00fcndnispolitik mit der direktdemokratischen und der deliberativen Szene verbinden\u201c, auch um deren Blick auf Demokratie und bestehende Machtungleichheiten zu weiten. Einen interessanten Gedanken dazu \u00e4ussert Marie-Luisa Wahn: Vergesellschaftung wirke wie eine Art \u201edeliberatives Forum\u201c, da sie als \u201edemokratisches Einstiegsprojekt\u201c Solidarit\u00e4t, Koproduktion und Mitbestimmung erlebbar mache.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kritik an Staat und repr\u00e4sentativer Demokratie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einige Beitr\u00e4ge \u00fcben explizite Kritik am Nationalstaat und warnen vor einer zentralistischen Vergesellschaftung oder gar Verstaatlichung. Damit einher geht die Kritik an der repr\u00e4sentativen Demokratie. Wie etwa Sascha Regier ausf\u00fchrt, ist der Staat auf Steuereinkommen und somit auf Wirtschaftswachstum angewiesen, wird also folglich die Kapitalseite tendenziell bevorzugen. Dieses Problem werde sowohl im Alltag, als auch in den meisten politikwissenschaftlichen Demokratietheorien nicht gesehen, stellt Regier fest: \u201eHier wird Demokratie \u2013 neben den politischen Grundrechten \u2013 institutionell auf das Parlament reduziert.\u201c Deutlich \u00e4ussern sich auch Jonna Klick, Nele Klemann und Indigo Drau: \u201eDer Staat ist also nicht unser Freund, auf den wir setzen, kein Werkzeug, das wir einfach verwenden k\u00f6nnen, um mit ihm nach und nach alle Konzerne zu enteignen.\u201c Eine Vergesellschaftungsbewegung m\u00fcsse deshalb nicht nur kapitalismus-, sondern auch staatskritisch sein. Historisch habe es immer wieder \u201eM\u00f6glichkeitsfenster\u201c gegeben, in denen eine bed\u00fcrfnisorientierte Selbstorganisation praktiziert worden sei. Nun komme es darauf an, wie gut wir auf solche Momente vorbereitet seien: \u201eDamit ist nicht nur gemeint, wie stark wir im K\u00e4mpfen sind, sondern auch, wie sehr unsere Solidarit\u00e4t tr\u00e4gt, wie sehr Menschen darauf vertrauen, durch Commoning versorgt zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Strategie: Zuspitzung in konkreten politischen K\u00e4mpfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Beitrag fragt schliesslich danach, wie eine strategische Perspektive entwickelt werden kann und Vergesellschaftung als \u201eHorizont f\u00fcr eine Linke in der Krise\u201c dienen kann. Lemon Banhierl, Justus Henze und Max Wilken (<a href=\"https:\/\/communia.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">communia e.\u200a\u200aV.<\/a>) erl\u00e4utern dazu die Theorie der f\u00fcnf Hegemonieprojekte (nach Hendrik Sander 2022). Demnach stehen das gr\u00fcn-kapitalistische, das fossilistisch-konservative, das reaktion\u00e4re (z. B. AfD) und das sozial-defensive (z. B. BSW) Hegemonieprojekt in Konkurrenz zueinander \u2013 als f\u00fcnftes kommt das emanzipatorische Projekt dazu, das allerdings in der gegenw\u00e4rtigen gesellschaftlichen Situation kaum hegemoniales Potenzial aufweise. Lemon Banhierl, Justus Henze und Max Wilken pl\u00e4dieren deshalb daf\u00fcr, sich auf die \u201eradikale Zuspitzung in konkreten politischen K\u00e4mpfen\u201c zu konzentrieren: \u201eMit der Klimakrise notwendigerweise zunehmende Verteilungskonflikte um Wasser, Land, Wohnraum, Gesundheit und Energie k\u00f6nnen \u00fcber die Eigentumsfrage populistisch zugespitzt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen aus kommunalistischer Sicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch \u201eVergesellschaftung und die sozial\u00f6kologische Frage\u201c weist eine grosse N\u00e4he zur sozialen \u00d6kologie und zum Kommunalismus auf, auch wenn auf diese Str\u00f6mungen nicht direkt Bezug genommen wird. Die konkreten Vorschl\u00e4ge und Anwendungsbeispiele sind eine wertvolle Bereicherung und k\u00f6nnen sozialen \u00d6kolog*innen und Kommunalist*innen als Argumentationshilfen dienen. Zu erw\u00e4hnen ist etwa das pr\u00e4figurative Organizing bei \u201eDeutsche Wohnen und Co enteignen\u201c. Tilman Wendelin Alder spricht in seinem Beitrag eigentlich ein Grundanliegen des Kommunalismus an: den \u201eBasisaufbau im Kiez\u201c, der die Grundlage schafft, um langfristige politische Ver\u00e4nderungen zu bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt k\u00f6nnte die aktuelle Vergesellschaftungs-Debatte sehr viel gewinnen, wenn sie sich intensiver mit der kommunalistischen Str\u00f6mung befassen w\u00fcrde. Insbesondere w\u00fcrde das Konzept des Konf\u00f6deralismus viele offene Fragen beantworten. Beim Lesen des Buchs f\u00e4llt n\u00e4mlich immer wieder auf, dass die Autor*innen damit ringen, wie sich direkte Partizipation mit grossfl\u00e4chiger Planung vereinbaren l\u00e4sst, wie quasi das Lokale \u201ehochskaliert\u201c werden kann. Konf\u00f6deralismus (insbesondere das Prinzip des imperativen Mandats) k\u00f6nnte eine Antwort sein, wie Vergesellschaftung gesamtgesellschaftlich koordiniert werden kann und dabei demokratisch bleibt.<a href=\"#sdendnote2sym\" id=\"sdendnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> Es w\u00e4re \u00e4usserst spannend, Konf\u00f6deralismus-Theorie und ihre praktische Tradition in Zusammenhang mit der heutigen Vergesellschaftungs-Bewegung zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verges_sozoek_fr-722x1024.jpg\" alt=\"Buchcover mit gr\u00fcnlichem Hintergrund und Grafik einer Menschenmenge. Text: Tino Pfaff (Hrsg.), Vergesellschaftung und die sozial\u00f6kologische Frage. Wie wir unsere Gesellschaft gerechter, zukunftsf\u00e4higer und resilienter machen k\u00f6nnen. Unten rechts das Logo von Oekom.\" class=\"wp-image-1029\" style=\"width:245px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verges_sozoek_fr-722x1024.jpg 722w, https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verges_sozoek_fr-211x300.jpg 211w, https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verges_sozoek_fr-768x1090.jpg 768w, https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verges_sozoek_fr.jpg 780w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Zum Buch: <\/em><a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629\"><em>https:\/\/www.oekom.de\/buch\/vergesellschaftung-und-die-sozialoekologische-frage-9783987260629<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Buchshop von Tino Pfaff: <a href=\"https:\/\/ko-fi.com\/tinopfaff\">https:\/\/ko-fi.com\/tinopfaff<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#sdendnote1anc\" id=\"sdendnote1sym\">1<\/a> Auch Tatjana S\u00f6ding diskutiert in ihrem Beitrag die Vergesellschaftung als eine Strategie gegen rechts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#sdendnote2anc\" id=\"sdendnote2sym\">2<\/a> Jakob Sch\u00e4fer schneidet genau diese Thematik in seinem Beitrag an, wenn er von einer beteiligungsorientierten, <em>kommunalistischen<\/em> Verfassung redet, von Dezentralisierung und der Maxime \u201eLokal so viel wie m\u00f6glich, \u00fcber\u00f6rtlich und \u00fcberregional so viel wie n\u00f6tig.\u201c Interessante Fragen zu Zentralismus und Dezentralismus stellt auch Simon Sutterl\u00fctti in seinen Ausf\u00fchrungen \u00fcber kommunistisch\u200a\/\u200aanarchistisches Vergesellschaften.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergesellschaftung ist das fehlende Puzzlest\u00fcck in vielen Diskussionen \u00fcber die sozial-\u00f6kologische Transformation \u2013 dabei m\u00fcsste die Eigentumsfrage dringend in den Mittelpunkt der K\u00e4mpfe gestellt werden. 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