{"id":322,"date":"2021-06-24T00:10:35","date_gmt":"2021-06-23T22:10:35","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/?p=322"},"modified":"2021-06-24T00:10:35","modified_gmt":"2021-06-23T22:10:35","slug":"ein-kommunalistisches-modell-des-gesundheitswesens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=322","title":{"rendered":"Ein kommunalistisches Modell des Gesundheitswesens"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Careworker*innen sollten an vordester Front sein, wenn es darum geht, eine Graswurzel-Bewegung zu organisieren und ein kommunalistisches Gesundheitswesen zu realisieren. Diejenigen, die ihre Dankbarkeit f\u00fcr Gesundheitskr\u00e4fte in der Covid-Krise ausdr\u00fccken wollen, sollten in Solidarit\u00e4t mit ihnen stehen, w\u00e4hrend sie ihre Autonomie durchsetzen und f\u00fcr ein neues System k\u00e4mpfen, das Menschen und die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung \u00fcber Profite stellt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><em>Der folgende Text ist ein \u00fcbersetzter Ausschnitt aus dem Artikel <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/roarmag.org\/essays\/social-ecology-communalist-healthcare\/\" target=\"_blank\">&#8222;Reclaiming public health: the communalist healthcare model&#8220;<\/a> von Justin B. Gifford, erschienen in Roar Magazine, 20.7.2020.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pandemie hat das Versagen einer hierarchischen, profitorientierten Gesundheitsversorgung deutlich gemacht \u2013 Soziale \u00d6kologie bietet ein Modell, um das Gesundheitswesen zu demokratisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zentrale These der Sozialen \u00d6kologie, urspr\u00fcnglich von Murray Bookchin entwickelt, lautet, dass \u00f6kologische Krisen soziale Krisen sind. Die Akkumulation von Reichtum und Macht kommt nur zustande auf Kosten und durch die weltweite Ausbeutung von Anderen sowie der Natur. Kapitalist*innen und Oligarch*innen pl\u00fcndern die nat\u00fcrliche Welt, als ob sie unendlich w\u00e4re, so wie sie es auch mit der Arbeitskraft der Arbeitenden tun. Nat\u00fcrliche Ressourcen haben jedoch Grenzen und ihre \u00dcbernutzung hat katastrophale Folgen. Dasselbe gilt f\u00fcr menschliche Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist heute bekannt, dass das Auftauchen von zoonotischen Krankheiten wie Covid-19 durch die Zerst\u00f6rung von Lebensr\u00e4umen verursacht wird. Wenn wir in engem Kontakt mit Tieren stehen, sind wir neuartigen Infektionen ausgesetzt. Um zuk\u00fcnftige Pandemien zu verhindern und ein System zu entwickeln, in dem Carework gesch\u00e4tzt wird, m\u00fcssen wir uns systematisch von hierarchischen Top-down-Beziehungen befreien. Das geschieht nicht, indem alle Macht abgeschafft wird, sondern indem sie demokratisiert wird. Die Gesellschaft muss sich ein komplettes Rahmenger\u00fcst aneignen, das \u00f6kologische, soziale, politische und wirtschaftliche Harmonie in Erw\u00e4gung zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine auf Sozialer \u00d6kologie basierende Gesellschaft w\u00fcrde eine sozialisierte Medizin anwenden: Sie w\u00fcrde das Profitmotiv, unvertretbare administrative \u201cOverherad\u201d-Kosten sowie \u00fcberteuerte Medikamente und Behandlungen aus der Gleichung herausstreichen, wie auch Wertsch\u00f6pfung, die durch Krankenkassen- und Spitalprofite gestohlen wird. In einem solchen System w\u00fcrden die Grundbed\u00fcrfnisse aller gestillt werden. Dies entspricht dem, was Anthropolog*innen und Sozial-\u00d6kolog*innen das \u201cirreduzible Minimum\u201d nennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidungen w\u00fcrden auf der kleinstm\u00f6glichen Ebene gef\u00e4llt, im Verst\u00e4ndnis, dass wir alle miteinander verbunden und voneinander abh\u00e4ngig (interdependent) sind. Traditionelle Hierarchien in Spit\u00e4lern k\u00f6nnten aufgel\u00f6st werden durch die Schaffung kleinerer, direktdemokratischer Untereinheiten, also etwas, das oft als \u201cKommunen\u201d oder \u201cR\u00e4te\u201d bezeichnet wird. Diese Untereinheiten arbeiten zusammen in gegenseitigem Vertrauen, um lokale Probleme durch Konsens oder Mehrheitsentscheid zu l\u00f6sen. Sie vernetzen sich mit anderen Untergruppen in einer Nachbarschaft oder Stadt, um gemeinsame Ziele zu diskutieren und zu gegenseitig annehmbaren Probleml\u00f6sungen zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eleanor Finley unterscheidet in ihrem <a href=\"https:\/\/roarmag.org\/essays\/communalism-bookchin-direct-democracy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Essay \u00fcber Kommunalismus<\/a> zwischen Macht und Administration. \u201cAdministration umfasst Aufgaben und Pl\u00e4ne, die sich auf die Umsetzung von politischen Grunds\u00e4tzen beziehen\u201d, schreibt sie. \u201cMacht, auf der anderen Seite, bezeichnet die konkrete F\u00e4higkeit, politische Grunds\u00e4tze und grosse Entscheidungen zu treffen \u2026 Beim Kommunalismus ruht die Macht in dieser kollektiven K\u00f6rperschaft, w\u00e4hrend mandatierte R\u00e4te delegiert werden, sie umzusetzen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>In einem kommunalistischen Spital h\u00e4tten Administrator*innen keine \u201cMacht\u201d, wie im heutigen System, sondern w\u00fcrden den Arbeiter*innen dienen und die Mandate ihrer kollektiven K\u00f6rperschaften tragen. In diesem Fall entspricht die \u201ckollektive K\u00f6rperschaft\u201d einer kleineren Untereinheit wie der Intensivstation oder der Notfallabteilung. Jede dieser Untereinheiten w\u00fcrde regelm\u00e4ssige Versammlungen abhalten, wo Entscheidungen basisdemokratisch gef\u00e4llt werden. Diese Einheiten w\u00fcrden sich dann miteinander konf\u00f6derieren, um eine gr\u00f6ssere K\u00f6rperschaft zu bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidungen w\u00fcrden jeweils so weit unten wie m\u00f6glich gef\u00e4llt. Beispielsweise w\u00fcrde der Entscheid, neue Intensivstation-Ger\u00e4te anzuschaffen, auf der Ebene der Intensivstation gef\u00e4llt. Die Entscheidung, dem Spital eine neue strategische Rolle zu geben, w\u00fcrde auf Spitalebene gef\u00e4llt. Die Entscheidung, den regionalen Pflegefachkr\u00e4ften neue Verantwortlichkeiten zu geben, w\u00fcrde auf regionaler Eben gef\u00e4llt. Solche Entscheidungen w\u00fcrden nicht durch \u201cLeiter*innen\u201d gef\u00e4llt, sondern von Untereinheiten und ihren Delegierten, die kollektiv die Bed\u00fcrfnisse und Perspektiven ihrer jeweilgen Gruppe besprechen. Diese Delegierten m\u00fcssen <a href=\"https:\/\/www.palgrave.com\/gp\/book\/9783319756196\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wiederrufbar<\/a> sein, rotieren, und ein limitiertes Mandat haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kommunalistisches Gesundheits-Grundger\u00fcst w\u00fcrde auch Gewerkschaften miteinbeziehen, und zwar horizontal organisierte. Die Arbeiter*innenbewegung in den USA erlebt ein Wiederaufleben, wie wir es in den letzten Jahrzehnten nie gesehen haben, und die Gesundheits- und Lehrkr\u00e4fte-Gewerkschaften sind f\u00fchrend dabei. Diese Berufe sind haupts\u00e4chlich mit Frauen aus der Arbeiter*innenkalsse gef\u00fcllt. Die Erfolge dieser Gewerkschaften kamen nicht durch die Gewerkschaftsspitzen zustande, sondern durch die Graswurzelorganisation der Arbeiter*innen im Rahmen der Gewerkschaft. Echte Gleichstellung heisst, dass Gesundheitsfachkr\u00e4fte, die die t\u00e4glichen Probleme im Spital kennen, auf demokratische Weise in den Entscheidungsprozess involviert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkte Demokratie heisst nicht, dass der Arbeitsplatz durch die Arbeiter*innen <em>allein<\/em> kontrolliert wird, sondern sie w\u00fcrde auch Patient*innen und die breitere Gesellschaft erm\u00e4chtigen, sodass sie sich inhaltlich einbringen k\u00f6nnen und demokratische Kontrolle \u00fcber die Prozesse im Gesundheitswesen aus\u00fcben k\u00f6nnnen. Das ist die Essenz des Kommunalismus. Dieses System wird direkt durch die Menschen in einer Gesellschaft kontrolliert, nicht nur durch Interessengruppen oder hegemonische F\u00fchrer*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ideales System ist eines, das die Interdependenz der Menschen wertsch\u00e4tzt und anerkennt, wie wir alle verbunden sind und uns aufeinander verlassen. Dieses Jahr haben Pfleger*innen und Care-Angestellte weltweit Millionen von Leben gerettet. Ein kommunalistisches System w\u00fcrde Carework und Careworker*innen jeden einzelnen Tag wertsch\u00e4tzen, nicht nur in Krisenzeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der traditionellen medizinischen Ausbildung und in Gesundheitsprogrammen wird nichts \u00fcber systemische gesellschaftliche Probleme gelehrt. Wir werden im Glauben gelassen, dass die Dinge so sind, wie sie sein sollen \u2013 dass \u00c4rzt*innen die Befehle geben und Pfleger*innen gehorchen m\u00fcssen. Die Probleme des bestehenden Systems lassen sich aber nicht einfach dadurch l\u00f6sen, dass die Unterdr\u00fcckten mehr Repr\u00e4sentation erhalten und zu Alibi-Vorzeige-Leader*innen werden, sondern indem ein neues System erschaffen wird, das Hierarchie, Unterdr\u00fcckung und Unterwerfung von vornherein abschafft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Kampf f\u00fcr ein kommunalistisches Gesundheitswesen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rund um die Welt gibt es Beispiele f\u00fcr selbstorganisierte Systeme, die als kommunalistisches Gesundheitsprojekte gelten k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlt etwa, wie die Menschen von Rojava in Nord- und Ostsyrien ihre Gesellschaft inklusive Gesundheitswesen verwalten, die kostenlosen Kliniken der Black Panther Party, die Kooperative Vio.me in Griechenland, die Mondragon-Kooperativen in Spanien, unter vielen anderen auf der ganzen Welt. Diese Graswurzelprojekte sind oft imstande, mit weniger Ressourcen mehr Wertsch\u00f6pfung im Verh\u00e4ltnis zu ihren Investitionen zu erzielen als das US-Gesundheitswesen. Ganz zu schweigen von den riesigen traditionellen Strukturen des Heilwesens und der kollektiven Entscheidungsfindung, wie sie von indigenen V\u00f6lkern \u00fcberall auf der Welt praktiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Morden an George Floyd und Breonna Taylor, sahen wir hier in Seattle, wie die Risse im System breiter wurden und wie Durchschnittsb\u00fcrger*innen die Legitimit\u00e4t dieses Systems infrage stellten. Dazu geh\u00f6rten auch Pflegefachkr\u00e4fte und andere Arbeiter*innen im Gesundheitswesen. An der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/roarmag.org\/essays\/life-and-times-at-the-capitol-hill-autonomous-zone\/\" target=\"_blank\">Capitol Hill Autonomous Zone<\/a> (CHAZ) beteiligten sich viele Menschen aus Gesundheitsberufen, indem sie Erste Hilfe f\u00fcr Demonstrant*innen leisteten. Diese mutigen Careworker*innen wurden dann explizit von der Polizei <a href=\"https:\/\/crosscut.com\/2020\/06\/medics-say-police-have-targeted-them-seattle-protests\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">angegriffen<\/a>, eine Institution, die behauptet, ihr Job sei, \u201czu dienen und zu besch\u00fctzen\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen, die sich um Patient*innen k\u00fcmmern, erkennen nun die Verbindung zwischen verschiedenen hierarchischen Systemen wie Rassismus, Polizeiwesen und Gesundheitskrisen, und sie beteiligen sich an Direkter Aktion, um diese Unterdr\u00fcckungssysteme zu beenden. Am 6. Juni 2020 organisierten Gesundheitsarbeiter*innen eine Demonstration gegen das rassistische Polizeidepartement von Seattle. Dieser Protest brachte \u201c<a href=\"https:\/\/crosscut.com\/2020\/06\/seattle-health-workers-march-expose-racism-health-crisis\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die Verbindungen zwischen Rassismus, Covid-19 und Polizeibrutalit\u00e4t<\/a>\u201d ans Licht.<\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p>Doch hierarchische Systeme sind immer noch aktiv in unseren Institutionen. Wir werden keine gerechte Gesellschaft sehen, solange wir uns nicht von diesen Unterdr\u00fcckungssystemen befreien. Das ist nicht einfach getan mit der Zerst\u00f6rung des Alten, sondern indem wir auf positive Weise nach einer Vision suchen und daran arbeiten, diese zu erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Careworker*innen sollten an vordester Front sein, wenn es darum geht, eine Graswurzel-Bewegung zu organisieren und ein kommunalistisches Gesundheitswesen zu realisieren. Diejenigen, die ihre Dankbarkeit f\u00fcr Gesundheitskr\u00e4fte in der Covid-Krise ausdr\u00fccken wollen, sollten in Solidarit\u00e4t mit ihnen stehen, w\u00e4hrend sie ihre Autonomie durchsetzen und f\u00fcr ein neues System k\u00e4mpfen, das Menschen und die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung \u00fcber Profite stellt. W\u00e4hrend Careworker*innen k\u00e4mpfen und die \u201cCommons reclaimen\u201d im Namen der Gesundheit statt der Profite, m\u00fcssen wir sie n\u00e4hren und umsorgen, wie sie sich um uns sorgen in unseren dunkelsten Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p>   <\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.114), 15px);\">Fotohinweis: A health worker participates in the &#8222;White Coats for Black Lives&#8220; protest in New York. June 2020. Photo: Jennifer M. Mason \/ Shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Careworker*innen sollten an vordester Front sein, wenn es darum geht, eine Graswurzel-Bewegung zu organisieren und ein kommunalistisches Gesundheitswesen zu realisieren. Diejenigen, die ihre Dankbarkeit f\u00fcr Gesundheitskr\u00e4fte in der Covid-Krise ausdr\u00fccken wollen, sollten in Solidarit\u00e4t mit ihnen stehen, w\u00e4hrend sie ihre Autonomie durchsetzen und f\u00fcr ein neues System k\u00e4mpfen, das Menschen und die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":328,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,9,10,17,18,19,24,26,27],"tags":[86,87,168,252,275],"class_list":["post-322","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-care","category-carework","category-covid-19","category-gesundheit","category-gesundheitssystem","category-gesundheitswesen","category-pandemie","category-pflege","category-pflegefachkraefte","tag-corona","tag-covid","tag-kommunalismus","tag-soziale-oekologie","tag-volksgesundheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/322","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=322"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/322\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kommunalismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}