{"id":472,"date":"2022-02-23T22:20:43","date_gmt":"2022-02-23T21:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/?p=472"},"modified":"2022-02-23T22:20:43","modified_gmt":"2022-02-23T21:20:43","slug":"solange-es-menschen-gibt-existiert-das-potenzial-fur-eine-freie-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=472","title":{"rendered":"Solange es Menschen gibt, existiert das Potenzial f\u00fcr eine freie Gesellschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In einer Zeit, in der sich die Krisen zuspitzen, sind die Ideen von Murray Bookchin aktueller denn je. Er versuchte, die Beziehung von Gesellschaft und Natur neu zu denken \u2013 vieles, was heute Konsens ist, formulierte er als Erster. Ein k\u00fcrzlich erschienener Podcast zieht die Linie von Bookchin \u00fcber Occupy bis heute: Unsere Bewegungen brauchen sozial-\u00f6kologische Theorie und Praxis, um politisch reif zu sein, wenn eine revolution\u00e4re Situation eintritt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"s1\">Chaia Heller und Mason Herson-Hord lehren am <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/social-ecology.org\" target=\"_blank\">Institute for Social Ecology<\/a> in Vermont (USA). Im <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/posts\/62651610\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> der Organisation Woodbine<a href=\"#p1\"><sup>1<\/sup><\/a> erl\u00e4uterten sie, was Soziale \u00d6kologie so einzigartig macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mason Herson-Hord ist 2011 w\u00e4hrend \u201cOccupy Wallstreet\u201d politisiert worden. Ein Kollege war \u00fcber einen Text von Murray Bookchin gestolpert und stellte erstaunt fest, dass er sehr \u00e4hnliche Dinge beschrieb wie all das, was die Occupy-Aktivist*innen bewegte. Aber eingebettet in einen breiten historischen und systematischen Kontext. Es war genau die Art von Theorie, nach der sie gesucht hatten, um Hinweise zu bekommen, wohin ihre politische Bewegung gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bookchin lieferte ihnen die philosophischen Grundlagen, um Gesellschaft und \u00d6kologie zusammen zu denken. Das war etwas, das beispielsweise Marxismus oder Anarchismus nur bruchst\u00fcckhaft erbringen konnten \u2013 aber das angesichts der heutigen Krisen immer dringender wird!<\/p>\n\n\n\n<p>Soziale \u00d6kologie ist ein klarer und koh\u00e4renter Weg, um diese Probleme und ihre Wurzeln zu interpretieren. Ein Grundgedanke ist, dass die Menschen nicht eine externe Kraft ausserhalb der nat\u00fcrlichen Evolution sind, eine \u201cKrankheit\u201d, die zerst\u00f6rerisch auf die Natur einwirkt. Sondern es sind ihre gesellschaftlichen Institutionen (Kapitalismus, Hierarchie, Herrschaft), die sch\u00e4dlich sind. Diese Erkenntnis ist inzwischen auch in die verwandte Str\u00f6mung des \u00d6kosozialismus hin\u00fcbergeflossen und ist heute allgemeiner Konsens in der Linken. \u201cFr\u00fcher was das kein Konsens\u201d, stellt Mason Herson-Hord fest. \u201cDas war wirklich ein Beitrag der Sozialen \u00d6kologie an die breitere linke Umweltpolitik.\u201d Soziale \u00d6kologie sei nicht nur gegen Kapitalismus, sondern gehe einen Schritt weiter und zeige, dass jede menschliche Hierachie und jedes System der Herrschaft zu Umweltzerst\u00f6rung f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Natur als Evolution<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Chaia Heller kam Mitte der 1980er zum Institute for Social Ecology. Zuvor war sie in der Anti-Apartheidsbewegung aktiv und skeptisch gegen\u00fcber der Umweltschutzbewegung, weil sie dachte: \u201cDie k\u00fcmmern sich um Wale, nicht um Menschen.\u201d Aber als sie diesen Philosophen, Murray Bookchin, in seinen Vorlesungen h\u00f6rte, war sie wie weggeblasen (\u201cblown away\u201d). Philosophen waren f\u00fcr sie M\u00e4nner, die lange gestorben waren und nichts mit unserer Zeit zu tun haben \u2013 aber da sass er und sprach genau das an, was sie besch\u00e4ftigte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cEr wollte die Leute dazu bringen, zu begreifen, was Natur ist: die sich entfaltende nat\u00fcrliche Evolution, aus der allm\u00e4hlich die Gesellschaft erw\u00e4chst\u201d, erkl\u00e4rt Chaia Heller. Bookchin habe daran geglaubt, dass nach der \u201cersten Natur\u201d und der \u201czweiten Natur\u201d (Gesellschaft) eine \u201cdritte Natur\u201d m\u00f6glich sei: \u201cDass sich die Menschheit bewusst wird, wie sie eine freie, demokratische Gesellschaft kreieren kann.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bookchin gebe es keinen Dualismus zwischen Mensch und Natur, sondern es sei alles ein ganzheitlicher Prozess. \u201cWenn die Leute das verdauen, dann \u00e4ndert sich ihre Sichtweise auf \u00f6klogische Probleme und sie schauen anders auf revolution\u00e4re Momente\u201d, so Heller. Aus derselben Dialektik heraus k\u00f6nnten z. B. neue direktdemokratische Prozesse erwachsen, eine umwelt- und menschenfreundliche Technologie oder eine moralische Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die dialektische Methode<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herangehensweise von Murray Bookchin ist dialektisch. Die Dialektik, die Hegel an Marx weitergab, und die Marx an Bookchin weitergab, liefert die Methode, um die Entwicklung der Menschheit als historisch zu verstehen. Bookchin ging dabei noch einen Schritt weiter als der dialektische Materialismus von Marx. Er legte den Fokus nicht nur auf die \u00f6konomisch-materielle Basis, sondern auf die materielle Natur insgesamt. Bookchins \u201cdialektischer Naturalismus\u201d erlaubt nicht nur, die historische Beziehung zwischen Gesellschaft und Natur neu zu denken, sondern auch, wie eine neue Gesellschaft konstruiert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Soziale \u00d6kologie von anderen Str\u00f6mungen abhebt, ist laut Chaia Heller genau diese rekonstruktive Vision. Es geht darum, die ganze Gesellschaft zu ver\u00e4ndern, hin zu einer radikal demokratischen und \u00f6kologischen Gesellschaft. Wenn sich seit der Zeit Bookchins etwas ver\u00e4ndert habe, dann dies, meint Chaia Heller: \u201cDie Dringlichkeit der \u00f6kologischen und demokratischen Krise.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Utopie: das Potenzial zur guten Gesellschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Podcast-Moderator lenkt anschliessend den Fokus darauf, dass bei vielen Aktivist*innen mit der Zeit das Interesse und die Energie nachlassen und die Bewegung erlahmt. Das habe man bei Occupy gesehen und auch bei Bookchin (1921\u20132006) an seinem Lebensende.<\/p>\n\n\n\n<p>Chaia Heller, die Bookchin zu ihren engsten Freunden z\u00e4hlte, widerspricht: \u201cAuch wenn Bookchin entt\u00e4uscht war, dass er den libert\u00e4ren Sozialismus nicht mehr erleben w\u00fcrde, so schloss er niemals aus, dass dieser nicht erreicht werden k\u00f6nnte.\u201d Eine Resignation im Stil von Adorno habe er immer f\u00fcr dekadent gehalten. Bookchin habe die Utopie hochgehalten \u2013 eine Philosophie, die in Potenzialit\u00e4t gr\u00fcndete. \u201cDas Prinzip Hoffnung war immer lebendig, weil das Potenzial der Menschheit, eine gute Gesellschaft zu erschaffen, immer da ist, solange Menschen existieren.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie weiter mit unseren Bewegungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die momentan gesteckten Ziele einer Bewegung nicht erreicht werden, sei das keine Niederlage, f\u00fcgte Mason Herson-Hord hinzu. Occupy habe nicht erreicht, was die Leute in den Strassen damals gefordert h\u00e4tten. Trotzdem habe Occupy langfrsitig einen erstaunlichen Impact auf die Bewegungs-Landschaft ausge\u00fcbt, der fundamental f\u00fcr den Erfolg von Ideen wie Basisdemokratie und Sozialismus gewesen sei. Bernie 2016 w\u00e4re ohne diese narrative Verschiebung nicht m\u00f6glich gewesen, ist Mason Herson-Hord \u00fcberzeugt. Menschen, die von Occupy gepr\u00e4gt wurden, seien heute das R\u00fcckgrat der DSA (Democratic Socialists of America, Partei von Bernie Sanders) und anderen linken Bewegungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dasselbe ist \u00fcbrigens der Fall bei Bookchin: Seine Ideen sind beispielsweise von der kurdischen Bewegung aufgegriffen worden und haben einiges zur demokratischen Selbstverwaltung in Rojava beigetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Chaia Heller zog eine Linie der sozialen Bewegungen von den 1960ern bis heute. Angefangen bei Bookchins Post-Knappheits-Philosophie (post-scarcity), die nicht nur Grundbed\u00fcrfnisse stillen will, sondern ein gutes Leben und eine aktive politische Bet\u00e4tigung erm\u00f6glichen will, \u00fcber die Befreiungsbewegungen der 70er wie Black Power, B\u00fcrger*innenrechte, Anti-Atom, zu den Parteigr\u00fcndungen der Gr\u00fcnen in den 80ern. 1999 bei der \u201cBattle of Seattle\u201d w\u00e4hrend der Anti-Globalisierungs-Bewegung habe sie zum ersten Mal den Slogan \u201cfuck capitalism\u201d auf der Strasse geh\u00f6rt. Vorher sei es unm\u00f6glich gewesen, das zu sagen. Im gesellschaftlichen Diskurs sei Kapitalismus vorher stets durch Euphemismen wie Marktwirtschaft ersetzt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Occupy habe diese Linie weitergef\u00fchrt und den Traum lebendig gehalten. Chaia Heller hat Occupy Wallstreet als ein fr\u00f6hliches Festival erlebt, als etwas, das mit Begehren, Eros, Hoffnung und Poesie zu tun hat. Genau das sei auch in Bookchins Sozialer \u00d6kologie stark verankert: dass Menschen nicht nur Tiere sind, die etwas zum Essen suchen, sondern dass sie das Potenzial f\u00fcr ein erf\u00fcllendes Leben haben. Martin Luther King habe gesagt: \u201cWe have a dream, we have to become human beings.\u201d Der \u201cBlack Pride\u201d sei es nicht nur ums \u00dcberleben gegangen, sondern darum, sich selber als Schwarz zu lieben. Diese utopischen Prinzipien, verankert in Potenzialit\u00e4ten, h\u00e4tten sich in einer ungebrochenen Linie von den 1960ern bis heute gezogen. Im Gegensatz zu ihren Freunden, die zumeist \u201cw\u00fctende Boomers\u201d seien, sei sie optimistisch: \u201cDas Potenzial ist so real wie in den 80ern!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Bookchin w\u00e4re aufgeregt, wenn er s\u00e4he, wie seine Art zu sprechen in der heutigen Linken wieder zur\u00fcckkomme, meint dazu der Podcast-Moderator.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Organisiert sein f\u00fcr die kommenden Schocks<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle des Institute for Social Ecology sei nicht, ganz alleine eine Massenbewegung aufzubauen, fuhr Mason Herson-Hord fort. Das ISE wolle lediglich die Bausteine zur Verf\u00fcgung stellen, um die diese Massen-Energie, die in den n\u00e4chsten Jahren mit Sicherheit ausbrechen werde, konstruktiv zu absorbieren. Systemische Schocks wie die, die Occupy hervorgerufen haben, w\u00fcrden sich intensivieren. \u201cWir m\u00fcssen organisatorisch vorbereitet sein und die politische Reife unserer Bewegungen muss soweit vorangeschritten sein, dass wir diese Gelegenheiten ergreifen und einen Vorteil daraus ziehen k\u00f6nnen\u201d, betont Mason Herson-Hord.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Negativbeispiel nennt er die Obama-Bewegung 2008. Die jungen Leute seien optimistisch gewesen, aber die Bewegung sei in einer Sackgasse gelandet. Trotzdem habe sie ihr Gutes gehabt: \u201cEs war ein Prozess der politischen Reifung, die n\u00f6tig war, damit Occupy stattfinden konnte\u201d, glaubt Herson-Hord. In der Geschichte habe es viele verpasste Gelegenheiten f\u00fcr Revolutionen gegeben. \u201cWir k\u00f6nnen uns nicht leisten, noch mehr zu verpassen!\u201d Deshalb m\u00fcssten wir bereit sein, wenn Krisen aufk\u00e4men, und f\u00e4hig dazu, unseren K\u00e4mpfen die n\u00f6tige Ausdauer zu verleihen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cWenn der Moment kommt, sind die Ideen da und die Leute haben eine Wissenbasis, um in diesen Momenten zu handeln\u201d, erg\u00e4nzt Chaia Heller. Dazu sei es n\u00f6tig, die linke Tradition lebendig zu halten, das Feuer am brennen zu halten, Bildungsarbeit zu betreiben und diese Ideen zu verbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Praxis in sozialen Prozessen wie z. B. Kooperativen z\u00e4hlt Chaia Heller zur Bildungsarbeit. Auf konkrete Weise w\u00fcrden diese das soziale Bauger\u00fcst f\u00fcr unsere Bed\u00fcrnisse bilden: Nahrungsmittelproduktion, Energieproduktion, Sicherheit, Care. Es seien Schulen, die uns lehren w\u00fcrden, wie wir Beziehungen zu einander aufbauen und Probleme gemeinsam l\u00f6sen k\u00f6nnten. Gerade auch der Feminismus (der am ISE von Anfang an einen festen Platz hatte und gepflegt wird), habe in dieser Hinsich viel gebracht. Chaia Heller: \u201cLasst uns neu erfinden, wie wir menschliche Wesen sein k\u00f6nnen und uns mit W\u00fcrde umeinander k\u00fcmmern k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Foto: Goddard College, erster Standort des Institute for Social Ecology<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"p1\"><a href=\"#s1\">1<\/a> Woodbine ist ein von Freiwilligen gef\u00fchrtes, experimentelles Zentrum in Ridgewood, Queens (New York), das \u201cPraktiken, F\u00e4higkeiten und Werkzeuge entwickelt, die n\u00f6tig sind, um Autonomie aufzubauen.\u201d <a href=\"https:\/\/www.woodbine.nyc\/about\">www.woodbine.nyc<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Zeit, in der sich die Krisen zuspitzen, sind die Ideen von Murray Bookchin aktueller denn je. Er versuchte, die Beziehung von Gesellschaft und Natur neu zu denken \u2013 vieles, was heute Konsens ist, formulierte er als Erster. 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