{"id":547,"date":"2023-02-26T15:46:27","date_gmt":"2023-02-26T14:46:27","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/?p=547"},"modified":"2023-02-26T15:46:27","modified_gmt":"2023-02-26T14:46:27","slug":"die-wichtigkeit-des-dialektischen-denkens-fur-die-linke-des-21-jahrhunderts-hegels-einfluss-auf-bookchin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=547","title":{"rendered":"Die Wichtigkeit des dialektischen Denkens f\u00fcr die Linke des 21. Jahrhunderts \u2013 Hegels Einfluss auf Bookchin"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Herrschaft, Staat und Zentralmacht sind keine historische Notwendigkeit, sondern k\u00f6nnen \u00fcberwunden werden. Der kanadische Philosophieprofessor \u00c9ric Martin beschreibt, wie Murray Bookchin der Dialektik von Hegel folgt und sie zugleich auf eine h\u00f6here Stufe hebt \u2013 als koh\u00e4rente Theorie f\u00fcr eine rationale und \u00f6kologische Gesellschaft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"o1\">Im k\u00fcrzlich erschienenen Buch \u201c<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.pulaval.com\/livres\/l-heritage-de-hegel-hegel-s-legacy\" target=\"_blank\">L\u2019h\u00e9ritage de Hegel \/ Hegel\u2019s legacy<\/a>\u201d (hrsg. von Kaveh Boveiri) untersucht \u00c9ric Martin in seinem 17-seitigen Beitrag den Einfluss von Hegel auf das Werk von Murray Bookchin<sup><a href=\"#u1\">1<\/a><\/sup>. Bookchin bezieht sich explizit auf eine dialektische Konzeption der Vernunft. Doch bei ihm wird die historische Vers\u00f6hnung zwischen Freiheit und objektivem Geist, die Hegel verspricht, nicht durch den rationalen Staat realisiert, sondern als doppelte Vermittlung durch Kommune und Konf\u00f6deration<sup><a href=\"#u2\">2<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Harmonie zwischen Gesellschaft und Natur l\u00e4sst sich nur herstellen, wenn auch in der Gesellschaft Harmonie und Gleichheit vorhanden ist. Das impliziert laut \u00c9ric Martin, dass die verschiedenen Logiken der Herrschaft infrage gestellt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee der Herrschaft \u00fcber die Natur wurde m\u00f6glich durch eine Kultur der Herrschaft in der Gesellschaft \u2013 im Widerspruch zur konventionellen Erkl\u00e4rungs, dass es Knappheit und Not sind, die eine hierarchische Organisationsform notwendig machen, um die Natur zu b\u00e4ndigen. Deshalb ist es unm\u00f6glich, die \u00f6kologischen Probleme zu l\u00f6sen, wenn nicht die sozialen Herrschaftsbeziehungen hinterfragt werden, aus denen sie hervorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Kultur der Akzeptanz von Herrschaft hat nicht immer in menschlichen Gesellschaften existiert und ist schon gar nicht eine historische Notwendigkeit oder etwas, das zur \u201cNatur\u201d oder \u201cEssenz\u201d des Menschen geh\u00f6rt. Nein, sie ist durch historische Zuf\u00e4lle und Wendungen zustande gekommen \u2013 und kann deshalb auch von Menschenhand \u00fcberwunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Gegengeschichte des Widerstands<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Murray Bookchin erz\u00e4hlt eine Gegengeschichte des Widerstands, eine Geschichte einer kumulativen revolution\u00e4ren Tradition, die eines Tages eine rationale, \u00f6kologische Gesellschaft hervorbringen k\u00f6nnte, das heisst, die \u00f6kozid\u00e4re Irrationalit\u00e4t der kapitalistischen Gesellschaft hinter sich lassen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine rationale, \u00f6kologische Gesellschaft w\u00fcrde laut \u00c9ric Martin nicht nur den Kapitalismus zerst\u00f6ren, sondern jede Form der Herrschaft zur\u00fcckweisen, vor allem das Patriarchat. Insbesondere w\u00fcrde sie die Form des Staates hinter sich lassen und die Macht der Kommune reaktivieren: direkte Demokratie, praktiziert in dezentralen Versammlungen (\u201cassembl\u00e9es populaires\u201d) auf Gemeindeebene.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Politik w\u00fcrde demokratisiert und dezentralisiert, auch die Wirtschaft w\u00fcrde munizipalisiert im Sinn der Selbstverwaltung. Bei Bookchin kommt die Nuance dazu, dass die demokratische Wirtschaft nicht nur in den H\u00e4nden der Arbeiter*innen einer Fabrik liegt, sondern auch in den H\u00e4nden der lokalen Versammlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Hegel geht Bookchin davon aus, dass Freiheit nicht unmittelbar zustande kommt, sondern durch Institutionen vermittelt werden muss. Doch bei Bookchin erf\u00fcllt nicht der Staat diese Funktion, sondern die Konf\u00f6deration der kommunalen Versammlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die historische Entwicklung zeigt eine Spannung zwischen dem anti-hierarchischen, dezentralisierten Pol (kommunalistisch) und dem hierarschisch-zentralisierten Pol (etatistisch). Die anti-hierarchische, revolution\u00e4re Tradition zieht sich wie ein \u201cschwarzer Faden\u201d durch die Menschheitsgeschichte, von der athenischen Demokratie \u00fcber die Levellers und Diggers in der Englischen Revolution und die Sektionen in der Franz\u00f6sischen Revolution bis zur Kommune von Paris (und dar\u00fcber hinaus bis zu heutigen revolution\u00e4ren Bewegungen).<\/p>\n\n\n\n<p>Analog zu Hegel sucht Bookchin \u201cdie Vernunft in der Geschichte\u201d, aber nicht im Hinblick auf den vern\u00fcnftigen Staat, sondern im Hinblick auf anti-hierarchische, libert\u00e4re Elemente. Er stellt der Geschichte der Herrschaft, die im \u201cvon oben\u201d aufgezwungenen Staat und im Kapitalismus gipfelt, eine Geschichte \u201cvon unten\u201d entgegen: eine Geschichte der Selbstverwaltung und des Widerstands gegen zentralisierte Macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Widerspruch zwischen dem Was-ist und dem Was-sein-sollte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bookchin unterscheidet zwischen formaler Vernunft und dialektischer Vernunft. Formale Vernunft beschreibt nur, was gegeben und klassifiziertbar ist; dialektische Vernunft versucht die Geschichte als Entwicklung von latenten Potenzialit\u00e4ten zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Geschichte zeigt sich ein dialektischer Widerspruch zwischen Ideen der Freiheit und Zentralmacht\/Herrschaft\/Staat. Diese Geschichte tr\u00e4gt aber die latente Potenzialit\u00e4t in sich, dass irgendwann eine Gesellschaft hervortritt, die rational organisiert ist, vermittelt durch kommunalistische Gegen-Institutionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bookchin kritisiert gleichsam die Theorie einer mechanischen, notwendigen Abfolge von Gesellschaftsstufen (Sklaverei \u2013 Feudalismus \u2013 Kapitalismus \u2013 Sozialismus), die kaum Spielraum f\u00fcr die Spontaneit\u00e4t des politischen Handelns l\u00e4sst. Diesem Geschichtsverst\u00e4ndnis stellt er eine rationale, dialektische, aber \u201coffene\u201d Geschichte entgegen. Geschichte ist f\u00fcr ihn ein fortschreitender, kumulativer Prozess, in der die Vernunft zur Reife gelangt. Auf Grundlage dieser Geschichte-als-Prozess lassen sich zudem ethische Urteile f\u00e4llen: Ethisch ist, was an diesem Vern\u00fcnftig-Werden teilhat.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o3\">\u00c9ric Martin weist ferner darauf hin, dass Bookchin Hegels \u201ctheologische\u201d Konzeption des Absoluten zur\u00fcckweist und Hegel vorwirft, dass er die \u00d6kologie nicht verstanden habe. Gegen Hegels idealistische, anti-naturalistische Dialektik entwickelt Bookchin einen dialektischen Naturalismus<sup><a href=\"#u3\">3<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Demzufolge endet bei Bookchin die Geschichte nicht mit der Ankunft des absoluten Geistes. In den Worten von \u00c9ric Martin: \u201c[Bookchins Geschichtsverst\u00e4ndnis] sieht die Ph\u00e4nomene vielmehr als Etappe der nat\u00fcrlichen Entwicklung eines latenten Potenzials an, das immer komplexere Formen des Lebens produziert, die f\u00e4hig sind, <strong>einen immer h\u00f6heren Grad an Freiheit, Sensibilit\u00e4t, Subjektivit\u00e4t und Handlungsf\u00e4higkeit zu manifestieren.<\/strong>\u201d<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o4\">Angetrieben wird dieser Prozess durch den Widerspruch zwischen dem Was-ist und dem Was-sein-sollte; jede Phase dieser Entwicklung ist ein aufhebendes \u00dcberwinden und eine Vertiefung des Vorangegangenen. In Hegel\u2019schen Begriffen ausgedr\u00fcckt: Das An-sich wird nicht durch das F\u00fcr-sich negiert, sondern zu einem volleren, differenzierteren, ad\u00e4quateren An-und-f\u00fcr-sich heraufgehoben. Das Implizite wird aktualisiert, wenn es zu dem wird, wozu es gem\u00e4ss seiner eigenen inneren Logik konstituiert ist.<sup><a href=\"#u4\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p id=\"o5\">Die Geschichte hat somit das Potenzial, zur \u201cNatur, die sich ihrer selbst bewusst wird\u201d<sup><a href=\"#u5\">5<\/a><\/sup> zu werden: als rationale, \u00f6kologische Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat das mit der heutigen Linken zu tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c9ric Martin unterstreicht die Wichtigkeit des dialektischen Denkens f\u00fcr die Linke des 21. Jahrhunderts. Das dialektische Denken erm\u00f6gliche, Klasse, Patriarchat, Rassismus und \u00d6kologie als ein koh\u00e4rentes Ganzes zu fassen.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o6\">Im Gegensatz zu postmodernen Theorien wirft Bookchin nicht das ganze westliche Denken \u00fcber Bord<sup><a href=\"#u6\">6<\/a><\/sup>, sondern verteidigt die rationalen Aspekte der Aufkl\u00e4rung gegen\u00fcber einem neuen Irrationalismus. Die Linke und die \u00f6kologische Bewegung sollten das Erbe der dialektischen Vernunft sorgf\u00e4ltig pflegen \u2013 und dar\u00fcber hinaus gehen, indem sie sowohl den Hegel\u2019schen Idealismus als auch den materiellen Reduktionismus \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"300\" src=\"https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/hegelslegacy_klein.jpg?w=200\" alt=\"\" class=\"wp-image-551\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201cL\u2019h\u00e9ritage de Hegel \/ Hegel\u2019s legacy\u201d kann bei <a href=\"https:\/\/www.pulaval.com\/livres\/l-heritage-de-hegel-hegel-s-legacy\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Presses de l&#8217;Universit\u00e9 Laval<\/a> als Buch oder als PDF bestellt werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u1\"><a href=\"#o1\">1<\/a> Die franz\u00f6sischsprachige Plattform <a href=\"http:\/\/ecologiesociale.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ecologiesociale.ch<\/a> erw\u00e4hnt den Beitrag in ihrem aktuellen Newsletter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u2\"><a href=\"#o1\">2<\/a> Mehr \u00fcber Kommunalismus und Konf\u00f6deralismus im Bereich \u201c<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/texte\/\" target=\"_blank\">Literatur\/Texte<\/a>\u201d und in diesem Essay: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/perspektivesv.noblogs.org\/files\/2021\/04\/Bookchin-M-Die-Bedeutung-des-Konfoederalismus-1990.pdf\" target=\"_blank\">https:\/\/perspektivesv.noblogs.org\/files\/2021\/04\/Bookchin-M-Die-Bedeutung-des-Konfoederalismus-1990.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u3\"><a href=\"#o3\">3<\/a> Siehe auch Bookchins Buch \u201c<a href=\"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/2022\/05\/13\/bookchins-dialektik-philosophische-grundlagen-fur-die-okologiebewegung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Philosophy of Social Ecology<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u4\"><a href=\"#o4\">4<\/a> Anmerkung: Das ist keine teleologische Auffassung, denn es ist nicht gesagt, dass das Implizite zwingend aktualsiert werden muss. Bookchin verwendet eher den Begriff \u201cEntelechie\u201d, der bei ihm eine innere, strukturelle Logik meint, die die Entwicklung eines Dings antreibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u5\"><a href=\"#o5\">5<\/a> Eine Formulierung, die Bookchin von Johann Gottlieb Fichte \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u6\"><a href=\"#o6\">6<\/a> Obwohl sein eurozentrischer Blick zurecht kritisiert und <a href=\"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/2023\/01\/10\/antirassismus-und-soziale-okologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">aufgearbeitet<\/a> werden muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herrschaft, Staat und Zentralmacht sind keine historische Notwendigkeit, sondern k\u00f6nnen \u00fcberwunden werden. 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