{"id":657,"date":"2023-09-07T10:31:55","date_gmt":"2023-09-07T08:31:55","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkkommunalismus.wordpress.com\/?p=657"},"modified":"2023-09-07T10:31:55","modified_gmt":"2023-09-07T08:31:55","slug":"wir-mussen-uns-als-gesellschaft-verstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kommunalismus.org\/?p=657","title":{"rendered":"Wir m\u00fcssen uns als Gesellschaft verstehen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Gesellschaft in die F\u00e4higkeit versetzen, sich selbst zu bestimmen \u2013 das ist ein Kernanliegen der Initiative Demokratischer Konf\u00f6deralismus. Der vierteilige Podcast der IDK erkl\u00e4rt diese Philosophie und Praxis in einfachen Worten und veranschaulicht, wie sie in die Realit\u00e4ten in Deutschland\/Europa \u00fcbersetzt werden kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee des Demokratischen Konf\u00f6deralismus stammt aus dem Mittleren Osten, aus Kurdistan, ist aber \u00fcbertragbar \u2013 und auch so gedacht. Allerdings muss sie f\u00fcr jeden Ort neu entwickelt werden. Die <a href=\"https:\/\/www.i-dk.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Initiative Demokratischer Konf\u00f6deralismus<\/a> (IDK) sieht ihre Aufgabe darin, diese Idee f\u00fcr den Kontext in Deutschland auszudifferenzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im IDK-Podcast \u201c<a href=\"https:\/\/www.i-dk.org\/podcast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aufbruch<\/a>\u201d erz\u00e4hlen verschiedene Menschen von ihren Erfahrungen, Recherchen und Erkenntnissen. Wer sich f\u00fcr die Philosophie hinter der kurdischen Befreiungsbewegung interessiert, aber keine abstrakten Texte lesen will, findet hier eine leicht verst\u00e4ndliche und unterhaltsame Einf\u00fchrung. Im Zentrum steht die Forderung an uns selbst, dass wir uns als Gesellschaft verstehen sollen. Es sei aber ein Aufbruch n\u00f6tig, sagen die Menschen von der IDK, ein Umdenken, wie wir als demokratische Gesellschaft zusammenleben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o1\">Demokratischer Konf\u00f6deralismus ist ein konkreter Vorschlag, wie Gesellschaft sich organisieren kann. Die IDK bezieht sich auf Abdullah \u00d6calan \u201cals einen wichtigen Philosophen, dessen Ideen wirklich die M\u00f6glichkeit haben, diese Welt zu einem Besseren zu ver\u00e4ndern.\u201d Dabei gehe es aber nicht darum, die Gesellschaft in eine demokratische Utopie zu f\u00fchren, sondern sie zu bef\u00e4higen \u2013 beziehungsweise vor Augen zu f\u00fchren, dass sie die F\u00e4higkeit hat \u2013 sich selber zu bestimmen und auf Grundlage der eigenen Bed\u00fcrfnisse das Leben zu gestalten, eben miteinander, als gesamte Gesellschaft. Die IDK versuche eine \u00dcbersetzungsleistung dieser Ideen in hiesige Realit\u00e4ten zu erbringen und wolle \u2013 gemeinsam mit anderen Menschen und Gruppen \u2013 eine Demokratisierung der Gesellschaft anstossen<sup><a href=\"#u1\">1<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Podcast erkl\u00e4rt den Unterschied zur parlamentarischen Demokratie und analysiert das Staatensystem als Ausdruck von Herrschaft. Es zeichne sich ab, dass Nationalstaaten immer untragbarer w\u00fcrden, was zu immer mehr Widerstand f\u00fchre. Alle momentanen Krisen seien Ausdruck dieser einen Krise der \u201ckapitalistischen Moderne\u201d. Der Podcast sucht nach L\u00f6sungsans\u00e4tzen anhand von drei Achsen: Geschlechterbefreiung, \u00d6kologie und Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschlechterbefreiung: eine Gesellschaft, die das Leben ins Zentrum stellt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Podcast-Folge \u00fcber Geschlechterbefreiung erz\u00e4hlt eine Mutter davon, wie sie erlebt hat, dass mit ihrer Schwangerschaft ihr K\u00f6rper pl\u00f6tzlich zu einem Allgemeingut wurde, \u00fcber das verf\u00fcgt wird: \u201cSo viele Frauen erleben w\u00e4hrend der Geburt Gewalt\u201d, hebt sie hervor. Der Podcast zeichnet historisch nach, dass es im Patriarchat um die Kontrolle der Geb\u00e4rf\u00e4higkeit und der Reproduktion geht, von der Hexenverfolgung bis zu heutigen Abtreibungsgesetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich reden die Menschen im Podcast nicht einfach von \u201cFrauen\u201d, sondern von \u201cFrauen und anderen unterdr\u00fcckten Geschlechtern\u201d und weisen darauf hin, dass die heutige Teilung in Mann und Frau erste einige Jahrhunderte alt ist. Vorher seien, auch in Europa, verschiedene Geschlechter anerkannt gewesen. Eine Befreiung der Gesellschaft sei nur m\u00f6glich, wenn alle Geschlechter befreit seien, wenn es also keine Hierarchien mehr zwischen ihnen gebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Podcast-Sprecherin spricht davon, dass ihr in anderen politischen Bewegungen der Bezug auf das Patriarchat gefehlt habe. In der Geschichte des Sozialismus sei die \u201cFrauenfrage\u201d oft als Nebenfrage betrachtet worden. Die Menschen im Podcast sehen das Patriarchat hingegen als Wurzel aller Probleme an \u2013 auch der Kapitalismus k\u00f6nne ohne das Patriarchat nicht existieren.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o2\">Dabei ist das Patriarchat erst 6000 Jahre alt; w\u00e4hrend des gr\u00f6ssten Teils ihrer Geschichte lebten die Menschen in sogenannten \u201cnat\u00fcrlichen Gesellschaften\u201d<sup><a href=\"#u2\">2<\/a><\/sup>. Leben, Sorge, Beziehungen und \u201cm\u00fctterliche Werte\u201d (was nicht zwingend Mutterschaft bedeutet) standen im Zentrum. Erst als sich einige wenige M\u00e4nner von der Gesellschaft entfremdet haben, was zu hierarchischen Gesellschaftsstrukturen gef\u00fchrt hat \u2013 Krieger, Priester, K\u00f6nige<sup><a href=\"#u3\">3<\/a><\/sup> \u2013 entstand das Patriarchat. Die Herrschaft des Mannes \u00fcber die Frau ist somit nicht naturgegeben. Es handelt sich um ein Narrativ, das wir durchbrechen k\u00f6nnen \u2013 \u201c\u2026 was mir Hoffnung gibt\u201d, wie eine Podcast-Sprecherin meint.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"o4\">Die Werte der nat\u00fcrlichen Gesellschaft sind trotz allem nie ganz verloren gegangen. Der Podcast spricht von einem \u201cdemokratischen Fluss\u201d<sup><a href=\"#u4\">4<\/a><\/sup>, der die Geschichte \u00fcberdauert \u2013 die Verwirklichung des guten Lebens. Die Geschichte, die wir alle in der Schule gelernt haben, ist hingegen die Geschichte der Sieger, also die Geschichte der Herrschaft.<sup><a href=\"#u5\">5<\/a><\/sup> Die IDK m\u00f6chte im Gegensatz dazu die Werte der nat\u00fcrlichen Gesellschaft wiederfinden und st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Soziale \u00d6kologie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00d6kologie-Folge erw\u00e4hnt die leeren Versprechen der Gr\u00fcnen und die sehr individualisierte Betrachtungsweise, die zurzeit vorherrscht. Die Krise lasse sich nicht dadurch l\u00f6sen, dass alle Einzelnen versuchen, ihren \u00f6kologischen Fussabdruck zu verringern, indem sie E-Autos fahren und Bioprodukte kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um zur Wurzel des Problems zu gelangen, fragt der Podcast danach, wie sich Herrschaft und Patriarchat auf unserer Verh\u00e4ltnis zur Natur ausgewirkt hat. Das ist auch der Kern der Sozialen \u00d6kologie, auf die sich \u00d6calan bezieht und die von Bookchin gepr\u00e4gt wurde: Die Wurzel der \u00f6kologischen Krise liegt in der gesellschaftlichen Krise, also in der Art und Weise, wie sich Ausbeutung und Herrschaft ausgebreitet haben. Der Podcast bezeichnet das Patriarchat als Grundlage f\u00fcr die Ausbeutung von Mensch und Natur. Die Ausbeutung der Natur gehe Hand in Hand mit Kapitalismus und Kolonialismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Podcast-Folge beschreibt zudem den Zusammenhang zwischen positivistischer Wissenschaft und der Ausbeutung der Natur. Positivismus als Ideologie zerschneide die nat\u00fcrlichen Zusammenh\u00e4nge, um die einzelnen Teile f\u00fcr die Profitlogik nutzbar zu machen. Die Sprecherin erkl\u00e4rt umfassend, wie es historisch dazu kam, dass wir Natur als Ressource sehen und heute vor der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine alternative Wirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"o6\">Ebenfalls in der \u00d6kologie-Folge stellen die Gespr\u00e4chsteilnehmer*innen fest, dass eine alternative Wirtschaft n\u00f6tig ist. Kapitalismus kann gem\u00e4ss \u00d6calan als \u201cAnti-Wirtschaft\u201d bezeichnet werden, wenn Wirtschaft als Erf\u00fcllung menschlicher Bed\u00fcrfnisse definiert wird. Murray Bookchin pl\u00e4diert f\u00fcr eine \u201cKommunalisierung der Wirtschaft\u201d.<sup><a href=\"#u6\">6<\/a><\/sup> Die Produktionsmittel sollen in den H\u00e4nden der Kommune, also der Menschen liegen, die selber entscheiden, wie und was produziert wird, und die nicht auf Profit spekulieren. Konkret heisst das beispielsweise: \u201cKooperativen, die in den Stadtteil eingebunden sind und von ihm betrieben werden\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Basisdemokratie und Stadtteilarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Demokratie-Folge dreht sich um Erfahrungen aus der Basisorganisierung und Stadteilarbeit, die die Gespr\u00e4chsteilnehmenden in Nordostsyrien und in Deutschland gemacht haben. Dar\u00fcber hinaus fragen sie: Wie k\u00f6nnte lokale Organisierung zu einer gesamtgesellschaftlichen Demokratisierung f\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p>Gleicht das politische System in Deutschland einer Pyramide, wo die Entscheidungen an der Spitze getroffen werden, so m\u00fcsste diese in einer demokratischen Gesellschaft eigentlich umgedreht werden. Es sollte nicht \u00fcber Menschen regiert werden, sondern sie sollten sich selber regieren. \u00d6calan spricht von der \u201cmoralisch-politischen Gesellschaft\u201d. Er versteht die moralischen Werte (wie sie heute z. B. noch in M\u00e4rchen zum Ausdruck kommen) als das eigentlich Gesellschaftliche, und Politik als die Instrumente, um das gesellschaftliche Leben zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist zu betonen, dass sich der Staat von der moralisch-politischen Gesellschaft unterscheidet und auch nicht in der Lage ist, gesellschaftliche Probleme ad\u00e4quat zu l\u00f6sen. Auf der anderen Seite k\u00f6nnte der Staat nicht ohne die demokratische Gesellschaft \u00fcberleben und immer mehr von ihren Bereichen in sich zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gibt es ja im Staat die M\u00f6glichkeit, auf lokaler Ebene zu partizipieren. Es ist aber wichtig, sich immer vor Augen zu halten, dass diese Dezentralisierung des Staates das Ergebnis von gesellschaftlichen K\u00e4mpfen ist, wie der Podcast betont. Mit Initiativen f\u00fcr mehr B\u00fcrger*innenbeteiligung versuchen Menschen, ihren Einfluss gegen\u00fcber dem Staat geltend zu machen. Je weniger Staat, desto mehr Demokratie; je mehr Demokratie, desto weniger Staat.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Podcastsprecherin erz\u00e4hlt anschliessend \u00fcber die Basisorganisierung in ihrem Stadtteil. Als Erstes hat ihre Gruppe eine Strassenumfrage gemacht, bei der drei Anliegen zum Vorschein kamen: ein Ort, an dem sich die Menschen begegnen k\u00f6nnen; Naturschutz (in einer Strasse wurden aufgrund eines undemokratischern Verwaltungsentscheids B\u00e4ume gef\u00e4llt); kulturelle Aktivit\u00e4ten (z. B. unkompliziert gemeinsam Musik machen). Bei einer ersten Stadtteilversammlung haben sich gleich mehrere AGs gegr\u00fcndet, ausserdem ist ein regelm\u00e4ssiger Brunch f\u00fcr Frauen, Diverspersonen und Kinder entstanden, und es wurde eine Plakat-Aktion durchgef\u00fchrt, die das Gef\u00fchl der Unsicherheit an gewissen Orten thematisierte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cWir machen im Stadtteil gerade die Erfahrung, wie eine demokratische Gesellschaft aussehen kann\u201d, sagt ein Podcast-Teilnehmer. Stadtteilarbeit in Deutschland k\u00f6nne dabei auf Erfahrungen aus der Geschichte, aber auch aus aktuellen K\u00e4mpfen zur\u00fcckgreifen, die weltweit stattf\u00e4nden, beispielsweise in Chiapas oder in Nordostsyrien.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Demokratische Konf\u00f6deralismus sei ein Vorschlag, wie Stadtteilarbeit vom Lokalen ausgehend als demokratisch-konf\u00f6derales System weltweit gedacht werden k\u00f6nne. Wie so etwas in Deutschland aussehen kann, m\u00fcsse sich in der Praxis zeigen. Eine Inspiration k\u00f6nnten die R\u00e4terepubliken sein, mit denen in Deutschland 1918\/1919 Erfahrungen gesammelt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast liefert schlagkr\u00e4ftige Argumente \u2013 und gibt Hoffnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die hier skizzierten Gedanken bilden nur einen kleinen Teil dessen ab, was im Podcast ausf\u00fchrlich diskutiert und dargelegt wird. Dank des Bezugs auf deutsche Verh\u00e4ltnisse wird die Philosophie der Befreiungsbewegung Kurdistans aus einem neuen Blickwinkel gezeigt, was hilfreich f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis sein kann. Trotz seiner inhaltlichen Dichte \u2013 die Sprechenden teilen viel Wichtiges und Interessantes \u2013 erfordert der Podcast nicht durchgehend verkrampfte Aufmerksamkeit, sondern kann locker nebenbei angeh\u00f6rt werden. Denn vieles, was die Menschen erz\u00e4hlen, klingt an Erfahrungen an, die wir \u2013 als in der kapitalistischen Moderne Lebende \u2013 alle schon gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorschlag, \u00fcber die Erf\u00fcllung der Grundbed\u00fcrfnisse demokratisch in der Kommune zu entscheiden und diese demokratisch-konf\u00f6deralistische Praxis auf die ganze Welt auszudehnen, klingt \u00fcberzeugend. Der Podcast liefert nicht nur Wissen und Argumente daf\u00fcr, sondern vermittelt auch Optimismus und Hoffnung, dass uns dies tats\u00e4chlich gelingen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Allen, die tiefer in die Materie eintauchen m\u00f6chten, sei der Podcast w\u00e4rmstens empfohlen. Je nach Interesse k\u00f6nnen die Folgen \u00fcber Patriarchat, \u00d6kologie oder Basisdemokratie auch sehr gut einzeln angeh\u00f6rt werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:2px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"600\" src=\"https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/aufbruch.jpg?w=600\" alt=\"\" class=\"wp-image-663\" style=\"width:199px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/aufbruch.jpg 600w, https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/aufbruch-300x300.jpg 300w, https:\/\/kommunalismus.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/aufbruch-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Podcast \u201cAufbruch\u201d: <\/em><a href=\"https:\/\/www.i-dk.org\/podcast\/\"><em>https:\/\/www.i-dk.org\/podcast<\/em><\/a><br><em>(K\u00fcrzlich ist eine weitere Folge erschienen: #5 Politische Lage)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u1\"><sup><a href=\"#o1\">1<\/a><\/sup> Im Endeffekt geht es darum, ein alternatives System und demokratische Strukturen aufzubauen, mit Kommunen, R\u00e4ten, Kooperativen und Akademien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u2\"><sup><a href=\"#o2\">2<\/a><\/sup> Bei Bookchin: \u201corganic society\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u3\"><sup><a href=\"#o2\">3<\/a> <\/sup>Nachzulesen unter anderem bei \u00d6calan, Manifest der Demokratischen Moderne, oder Bookchin, \u00d6kologie der Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u4\"><sup><a href=\"#o4\">4<\/a><\/sup> Bei Bookchin: \u201clegacy of freedom\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u5\"><sup><a href=\"#o4\">5<\/a><\/sup> Bei Bookchin: \u201clegacy of domination\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"u6\"><sup><a href=\"#o6\">6<\/a><\/sup> Siehe Murray Bookchin, Libertarian Municipalism: An Overview, Abschnitt \u201cMunicipalizing the Economy\u201d <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/theanarchistlibrary.org\/library\/murray-bookchin-libertarian-municipalism-an-overview#toc4\" target=\"_blank\">https:\/\/theanarchistlibrary.org\/library\/murray-bookchin-libertarian-municipalism-an-overview#toc4<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesellschaft in die F\u00e4higkeit versetzen, sich selbst zu bestimmen \u2013 das ist ein Kernanliegen der Initiative Demokratischer Konf\u00f6deralismus. 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